Standort, Standort, Standort – wie Sie aus jedem Zentimeter Verkaufsfläche mehr Profit machen können

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Von ShopperTrak on 29-07-15

In unserer Branche sprechen wir ausgiebig darüber, was standortbezogene Technologien – Bluetooth Zähler, mobile Push-Benachrichtigungen und ähnliches – im Kundenmarketing und in der Werbung alles bewirken können. Es wird jedoch kaum darüber diskutiert, welche Rolle der Standort im Zusammenhang mit dem besseren Verstehen des Kundenverhaltens spielt, bevor wir mit speziellen Angeboten auf sie abzielen.

Nach fast 25 Jahren Tätigkeit als Experten für intelligente Datenauswertungen im Einzelhandel wissen wir sehr gut, dass das Zählen von Personen bei weitem kein neues Phänomen ist. Es haben sich in dieser Zeit jedoch zwei fundamentale Dinge geändert:

1 – Die Komplexität des Einkaufsverhaltens

2 – Das hohe Niveau der Erkenntnisse, die den Einzelhändlern und Besitzern von Einkaufszentren zur Verfügung stehen

Wir wissen mittlerweile, dass lange Zeit gültige Faustregeln, wie zum Beispiel der Samstag ist der geschäftigste Tag der Woche, nur noch Mythen sind. Es gibt keine typischen Aktivitätsmuster, die man auf die komplette Branche anwenden kann.

Tatsache ist, dass tausende von Einzelhändlern aktiv versuchen, die traditionell verankerten Vorurteile über das Personenzählen anzufechten, indem sie das Kundenverhalten über das Jahr, den Monat, die Woche – und sogar die Stunde – akkurat aufzeichnen und beobachten, wie es sich verändert.

Trotzdem nutzen viele dieser Unternehmen immer noch Lösungen zum Personenzählen, die auf statischen Kameras basieren, welche die Aktivitäten am Eingang / Ausgang und an Schlüsselstellen im Geschäft / Zentrum aufzeichnen. Dies ist leider nur ein kleiner Teil der ganzen Wahrheit.

Wenn wir mal eine Sekunde uns selbst als Kunden anstatt als Entscheidungsträger im Unternehmen sehen, stellen wir fest, dass das Einkaufen eine vielfältige Aktivität ist. Ob wir nun auf der Suche nach mehreren Dingen durch ein Kaufhaus eilen, oder einen längeren Einkaufsausflug in unserem lokalen Einkaufszentrum planen – wir sind ständig in Bewegung und interagieren mit unserem Einzelhandelsumfeld.

Deshalb wird das eigentliche Potential eines jeden Kundenbesuchs nicht erkannt, wenn man ein Geschäft oder ein Einkaufszentrum nur als Ganzes analysiert. Stattdessen sollten die Unternehmen sich die Hauptbereiche innerhalb ihrer Geschäfte ganz genau betrachten und Schlüsselfaktoren wie Besucherzahlen, Verweildauern und Umwandlungsraten herausfiltern.

Unternehmen haben so die Möglichkeit, Leistung zu vergleichen und zu bewerten – und das nicht nur national oder regional, sondern auf jeden Standort bezogen. Sie können damit genau sehen, welche Stellen im Einkaufszentrum oder im Laden sogenannte “Hot Spots” sind und wo noch Verbesserungspotential liegt.

Und nicht nur das: Durch das Identifizieren der leistungsfähigsten Bereiche schafft man die Möglichkeit für eine realistische Zielsetzung. Man kann vor allen den Managern der Läden oder Zentren greifbare KPI-Ziele vorgeben, um die Kapitalrendite eines jeden Ladenzentimeters zu optimieren.

Die Site Analytics Lösungen von FootFall machen es sowohl Einzelhändlern als auch Einkaufszentren möglich, die Analysen genau auf ihre Bedürfnisse zuzuschneiden und mehrfache Datenströme zu messen. Sehen Sie hier was Site Analytics für Ihr Unternehmen leisten kann.

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