Was können Einzelhändler tun, um Ladenbesucher genauso gut zu verstehen wie Onlinekunden?

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Von ShopperTrak on 08-03-17

In der Welt des Online-Einkaufs ist es relativ einfach, das Kundenverhalten zurückzuverfolgen und zu analysieren, da jede Handlung digital festgehalten wird. Onlinehändler wissen, wer auf welcher Website eingekauft hat, wie lange sich Kunden auf der Website umgesehen haben, was sie gekauft haben und ob sie dabei einen Coupon oder Treuepunkte eingelöst haben.

Im stationären Geschäft kann sich derselbe Kunde hingegen mit relativer Anonymität umsehen und einkaufen. Das Verkaufspersonal weiß hier wesentlich weniger über die Ladenbesucher und dadurch ist es viel schwieriger, den Weg zum Kauf zu personalisieren.

Einzelhändler müssen daher dringend Methoden entwickeln, um offline dieselben detaillierten Einblicke wie online zu gewinnen, um das Kundenerlebnis zu optimieren. Es ist nicht mehr genug, sich auf reine Spekulationen zu den ladeninternen Verhaltensmustern zu verlassen, sondern man muss wissen, wie die Verbraucher wirklich einkaufen.

Um die Kunden im stationären Einzelhandel besser zu verstehen, setzen viele Einzelhändler auf standortbasierte Analyselösungen in allen ihren Filialen. Diese Technologien sind wesentlich anspruchsvoller als reine Besucherzähler, denn sie versetzen Entscheidungsträger in die Lage, das Kundenverhalten bis ins kleinste Detail zu verstehen.

Hier sind einige Beispiele, wie standortbasierte Analyselösungen Einzelhändlern helfen können, die Ladenbesucher genauso gut im Blick zu behalten wie Onlinekunden:

  1. Analysieren Sie nicht nur die erfolgreichen Verkäufe, sondern auch die verpassten Gelegenheiten

Anhand eines Vergleichs der Besucherzahlanalysen und Verkaufsdaten können Einzelhändler die ‚Gesamtheit der Verkaufsgelegenheiten‘ bestimmen, die ihnen Aufschluss darüber gibt, wie viele Ladenbesucher in Kunden verwandelt werden konnten. Und diese Zahlen können wiederum mit anderen Kennzahlen, wie z. B. Bewegungsmustern innerhalb des Ladens, Verweilzeiten, Wartezeiten an der Kasse, Abbruchraten und Tempo der Verkaufsabwicklung, verglichen werden.

Durch die Bewertung von Verhaltenstrends aufgrund von standortbasierten Analysedaten treten bestimmte Muster, je nach Geschäft, Region oder Netzwerk, zutage. An diesem Punkt kristallisiert sich heraus, welche Betriebsstrategien – von der Vermeidung von Warteschlangen bis hin zum Merchandising – die Konversionsraten beleben.

  1. Bewerten Sie die Ergebnisse jeder strategischen Entscheidung

Wenn die Rahmenbedingungen zum Verstehen der Gesamtverkaufsgelegenheiten geschaffen sind, können Einzelhändler die Echtzeitdaten verwenden, um zu überprüfen, wie strategische Entscheidungen die Geschäftsperformance beeinflussen. Anhand von Leistungskennzahlen (KPIs), können die Ergebnisse gemessen werden und die ladeninternen Geschäftsabläufe entsprechend verbessert, die Marketingstrategien besser durchdacht und die Filialleiter besser informiert werden. Entscheidend dabei ist, dass die Entscheidungsfindung nun auf fundierten Daten, statt auf Bauchgefühl oder Vermutungen, basiert.

Außerdem können Einzelhändler nun die gewonnenen Erkenntnisse mit dem gesamten Filialnetzwerk vergleichen und erkennen, welche Läden die besten Leistungen erbringen und bei welchen noch Verbesserungsbedarf besteht. Durch diese Vergleiche kann bestimmt werden, was in den erfolgreicheren Läden anders gemacht wird und die Best Practices können dann im gesamten Unternehmen genutzt werden, um den Standard für das Kundenerlebnis anzuheben.

  1. Geben Sie Ihrem Verkaufspersonal Zugriff auf leistungsstarke Verkaufsressourcen

Wenn es um standortbasierte Analyselösungen geht, besteht ein weiterer grundlegender Vorteil darin, das Verkaufspersonal besser fördern zu können. Wenn das Personal Zugriff auf zuverlässige, akkurate Informationen hat – z. B. wie man sich auf Spitzenzeiten vorbereitet, wenn sowohl die Besucherzahlen als auch die Konversionsraten den Höchststand erreichen –  dann wird deren Arbeit als geschätzte Markenbotschafter wesentlich interessanter und motivierender.

Außerdem können Einzelhändler ihre Mitarbeiter entsprechend der geographischen Kundenerkenntnisse umverteilen, um sicherzustellen, dass sich die Verkäufer genau dort befinden, wo sie am meisten gebraucht werden.

  1. Unterstützen Sie das Multichannel-Angebot

Das Ladengeschäft ist keine Insel, sondern ist für die meisten Kunden Teil einer kanalübergreifenden Customer Journey mit einer Vielzahl von Kontaktpunkten. Daher müssen die Erfahrungen im stationären Einzelhandel im Zusammenhang mit den digitalen Aktivitäten der Kunden gesehen werden.

Standortbasierte Analysedaten liefern die Kundeneinsichten, die zur Entwicklung bester Praktiken erforderlich sind, um den Kunden vorbildlichen Service über alle Kanäle hinweg bieten zu können.  Wenn man das Verhalten der Kunden im stationären Einzelhandel sowie online genau versteht, können Einzelhändler alle Kanäle optimieren, um ein hervorragendes Kundenerlebnis zu gewährleisten.

Um mehr darüber zu erfahren, wie Sie standortbasierte Analyselösungen nutzen können, um Kunden im Laden besser zu verstehen, laden Sie unser E-Book zum Thema standortbasierte Analyselösungen herunter.

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